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Warum bist DU jetzt eigentlich auch Yogalehrer?

Die Suche nach mehr Gelassenheit

Passend zu meinem Debüt mit meinen „Yoga mit Kind“ Kursen nächste Woche, möchte ich die Frage beantworten, warum denn eigentlich gerade ich mich dazu berufen fühle, anderen Menschen Yoga beizubringen.

 

Viele Leute, die mich außerhalb eines Yogastudios kennengelernt haben, haben mich in den letzten Wochen ganz irritiert gefragt, was denn plötzlich mit mir los sei, dass ich Yogalehrer geworden bin.

 

„Hast Du eine persönliche Krise?“. Nein, ganz im Gegenteil mir ging es noch nie so gut wie jetzt.

„Kannst Du denn alle Asanas?“ Nein, ich kenne auch nicht bei allen Asanas (Yogahaltungen) die Bezeichnung in Sanskrit.

„Kennst Du Dich denn mit der Yogaphilosophie aus?“ Ich habe natürlich während meiner Yogalehrerausbildung einige Texte der Yogaphilosophien etwas mehr im Detail angeschaut, aber nein, ich kenne weder die Yogasutras von Patanjali auswendig, noch habe ich alles in den Shiva Sutras verstanden.

 

Tja, was kann ich dann?

 

Seit ich vor ca. 10 Jahren damit begonnen habe, regelmäßig Yoga zu üben, hat mich die Wirkung von Yogahaltungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama), Reinigungstechniken (Kriyas), Meditation und natürlich vor allem die innere Haltung und die positive Grundeinstellung zum Leben von vielen Menschen, die Yoga praktizieren, fasziniert. Mit meiner Ausbildung zum Yogalehrer wollte ich in erster Linie mir etwas Gutes tun, tiefer in Yoga abtauchen, einen schönen Ausgleich zum Mama-sein finden und die notwendige Kraft und Gelassenheit für meine Mutterrolle zu finden.

 

Erst im Abschlusswochenende meiner Yogalehrerausbildung vor ein paar Wochen wurde mir auf einmal klar, dass ich dieses positive Gefühl, diese Kraft und Energie, die ich aus dem Yoga für mich und meine Familie ziehe, auch anderen weitergeben möchte. Voilà und deshalb bin ich jetzt Yogalehrerin!  

 

Und, habe ich die Gelassenheit nun gefunden und verinnerlicht? Es gibt Tage, an denen bin ich recht gelassen, an anderen wiederum, bin ich nach wie vor auf der Suche. Ich finde das vollkommen in Ordnung, denn ich habe das Werkzeug, um die Gelassenheit immer wieder aufs Neue zu finden!

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