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Tag 5 der Herausforderung: Meditation mit Kind

Meditieren mit einem schreienden Kind?

Ich habe mich immer noch nicht daran gewöhnt, dass ich mit Kind die Anzahl Themen, die ich an einem Tag erledigen kann und auch das Tempo, mit dem ich die Themen angehe, deutlich reduzieren muss. So kam es, dass ich am Freitag morgen eine für mich spießigsten und hausmütterlichsten Sachen gemacht habe, die ich mir je erträumt hätte: morgens bereits kurz nach 8 Uhr habe ich Zwiebeln angebraten, da ich für das Mittagessen eine Lasagne machen aber davor noch in Mannheim ins Yoga gehen und nach dem Yoga einfach nur noch die Lasagne in den Ofen schieben wollte. 

 

Die Yogaklasse im Flow von Ann war sehr aufbauend und regenerierend, aber danach kam natürlich alles anders als ich geplant habe. Der kleine Mann ist auf der Rückfahrt nach Hause eingeschlafen. Glücklicherweise lies er sich ohne größere Probleme vom Auto ins Bett tragen und hat dort weitergeschlafen. Die Lasagne hat er erst nach seinem Mittagsschläfchen gegessen, so dass ich mir das morgendliche Kochen auch hätte sparen können.

 

Am frühen Nachmittag sind wir dann mit dem Auto zu dritt nach München gefahren. Natürlich war überall Stau, obwohl wir extra früh losgefahren waren. Unser kleiner Mann fand die Fahrt und die Staus nicht toll und hat das auch lautstark kund getan. Nach dem dritten Stau war klar, dass es ein gemütliches Abendessen in München nicht geben würde und so sind wir dann auf eine Raststätte gefahren und haben dort gegessen. Leider wollte unser kleiner Mann danach einfach nicht einschlafen und so kam es, dass wir abwechselnd alle unsere Tricks ausprobiert haben, aber er ist erst kurz vor München eingeschlafen. Eigentlich wollte ich auf der Fahrt meditieren, aber da ich entweder beim Baby Bespassen, Füttern, beruhigen oder Auto Fahren war, war daran nicht zu denken.  Als ich es dann im Hotel kurz vor 22 Uhr nachholen wollte, war ich so hundemüde, dass ich sofort eingeschlafen bin.

 

Hatte ich mir für den Tag zu viel vorgenommen? Wahrscheinlich haben wir bei der Planung einfach nicht genügend berücksichtigt, dass jede Reise mit unserem Sohn ganz unterschiedlich verläuft, aber in den meisten Fällen, sitzt er nicht gerne mehr als ein paar Minuten ruhig in seinem Kindersitz. Wir haben uns vorgenommen das nächste Mal nachts zu fahren, wenn er schläft. Tja, und irgendwie war an dem ganzen Tag keine ruhige Minute für mich drin (außer natürlich im Yoga), was ich schade finde. Ich habe mir vorgenommen, in der Zukunft einen geeigneten Zeitpunkt für die Meditation zu finden.

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